Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran hat sich vor Ort über die Arbeit von Vinzenz Würzburg informiert. Beim Besuch des größten Inklusionsbetriebs Unterfrankens stand neben der strategischen Ausrichtung vor allem der direkte Austausch mit den Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Für die Würzburger Bistumsleitung wurde dabei deutlich, wie professionelle Teilhabe im Alltag gelingt.
Wirtschaftlicher Erfolg mit christlichen Werten
Begleitet von Dieter Engelhardt (Leiter der Zentralen Dienste) informierte sich der Generalvikar bei Geschäftsführer über die Entwicklung des Unternehmens.
Unsere Sozialberaterin Sonja Reeg stellte gemeinsam mit Geschäftsführer Georg Sperrle und den Betriebsleitungen das Konzept vor: die Verbindung von fachlicher Professionalität und engmaschiger menschlicher Begleitung. Drei kurze Video-Interviews verdeutlichten dabei individuelle Erfolgsgeschichten. „Was hier geleistet wird, ist Spitzenklasse – fachlich wie menschlich“, betonte der Generalvikar. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Professionalität das Team die Inklusion jeden Tag in echte Qualität für die Kunden übersetzt.“
Austausch auf Augenhöhe in der Wäscherei
Besonderen Eindruck hinterließ der Rundgang durch die hauseigene Wäscherei. Dabei suchte der Generalvikar das persönliche Gespräch an den Arbeitsplätzen. Auf die Frage nach dem Wohlbefinden antworteten die Mitarbeitenden sichtlich stolz über ihre Aufgabe und die Wertschätzung im Team.
Geschäftsführer Georg Sperrle unterstrich: „Inklusion ist für uns kein Randthema, sondern der Kern unseres wirtschaftlichen Handelns. Unsere Teams erbringen professionelle Dienstleistungen auf Augenhöhe mit jedem anderen Betrieb.“
Herausforderung Fachkräftemangel
Der Besuch bot auch Raum, aktuelle Hürden zu diskutieren. Der allgemeine Fachkräftemangel trifft Inklusionsbetriebe besonders hart. Gesucht werden Experten, die neben hoher fachlicher Qualifikation auch ein hohes Maß an Sozialkompetenz mitbringen. Vinzenz versteht sich hier als attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte in der Gebäudereinigung, Wäscherei und im Gartenbau, die in ihrem Beruf auch eine tiefe soziale Sinnhaftigkeit suchen.