Neue Leitung, bewährte Mission: Michael Herrmann übernimmt ab sofort die Rolle als Geschäftsführer des Inklusionsbetriebs Vinzenz Würzburg. Er folgt auf Christoph Vogel, der das Unternehmen im Mai nach seiner Wahl zum Landrat des Landkreises Main-Spessart verlassen hat. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Michael Herrmann eine kompetente Führung aus dem eigenen Team gefunden haben“, so Georg Sperrle, Geschäftsführer der Caritas-Einrichtungen gGmbH (Träger Vinzenz).
Das gesamte Team dankt Vogel für seinen Einsatz in den vergangenen 5 Jahren und wünscht ihm für seine neue Aufgabe als Landrat alles Gute. Unter seiner Leitung wuchs die Belegschaft auf knapp 200 Mitarbeitende an. Diesen Erfolgsweg möchte Vinzenz nun nahtlos weiterbeschreiten.
Mit Herrmann wird die Führungsposition ideal aus den eigenen Reihen besetzt. Als bisheriger Betriebsleiter der Wäscherei kennt er das Unternehmen bereits bestens von innen. In den vergangenen zwei Jahren hat sich Herrmann intensiv dafür eingesetzt, sichere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung kein Widerspruch sind, sondern das Fundament nachhaltiger Unternehmensführung bilden, lebt er aus Überzeugung.
Die Kombination aus sozialem Fokus und betriebswirtschaftlichem Know-how bringt der 36-Jährige aus seiner bisherigen Laufbahn mit. Vor seinem Wechsel zu Vinzenz sammelte er umfassende Erfahrung im Hotel- und Gastgewerbe: Als selbstständiger Unternehmer führte er mehrere Cafés und trug dabei die Verantwortung für rund 30 Mitarbeitende. Im Anschluss verantwortete er als Hoteldirektor die operative und wirtschaftliche Leitung eines renommierten Hauses. Und genau auf diese Mischung kommt es jetzt an: Führungserfahrung, strategisches Denken und vor allem ein menschlicher Blick auf den Betrieb. „Inklusion bedeutet für mich, Menschen die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz, persönliche Entwicklung und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu geben“, Herrmann. „Mein Ziel ist es daher, wirtschaftlich erfolgreiche Strukturen zu stärken, die gleichzeitig einen echten sozialen Mehrwert bieten. Jeder zusätzliche Arbeitsplatz für einen Menschen mit Behinderung ist ein Gewinn: für den Einzelnen, für das Unternehmen und für unsere gesamte Gesellschaft.“